Update Gelenksprotheseninfektionen (or: the Swiss way goes to America)

von Philippe Rafeiner, 3. November 2008

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, WashingtonDie amerikanischen Widerstände gegenüber einer Belassung einer infizierten Gelenksprothese (unter bestimmten Bedingungen, s.u.) könnten sich künftig vermindern - glaubt man an den positiven Effekt der 2 Schweizer Referenten W. Zimmerli und A. Trampuz. Unterstützung gibt's diesbezüglich bereits vorbestehend in schriftlicher Form: die im Jahre 2004 im NEJM publizierten Empfehlungen finden sich im "Sanford" (Papierform 2008: S. 29).

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Sind Antibiotika-imprägnierte Zementspacer und Antibiotikaperlen nützlich?

von Philippe Rafeiner, 3. November 2008

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, WashingtonMit einer Prothesenimplantation wird oft ein lokal wirksames Antibiotikum eingebracht. Zudem ist es zum Standard geworden, Zementspacer mit einem oder mittlerweile mehreren Antibiotika zu imprägnieren. Da es keine guten vergleichenden Studien gibt, die den tatsächlichen Nutzen untersuchen, beschränkte sich der Redner (Ersatz von K. J. Saleh, Charlottesville, VN, Name leider nicht erfasst) auf das Aufzählen von grundsätzlichen Merkmalen und auf die potentiellen Vor- und Nachteile.

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Neue HIV- Medikamente: Interessante Entwicklung geht weiter!

von Pietro Vernazza, 26. October 2008 / angepasst am 9. December 2010

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, WashingtonIn einer Slide- und einer Postersession am Sonntag und wurden einige Entwicklungen zu neuen Medikamenten vorgestellt. Wir berichten über Raltegravir bei unbehandelten Patiente, über Elvucitabine, RDEA806 und Bevirimat, drei weitere Substanzen zur Behandlung der HIV-Infektion in klinischer Prüfung.

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Diabetischer Fuss: Osteomyelitis

von Philippe Rafeiner, 3. November 2008

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, WashingtonEtwa 20% der chronischen infizierten Ulcerationen gehen mit einer Osteomyelitis (OM) einher. Die Diagnose einer Osteomyelitis ist oft nicht einfach, da pathologische ossäre Strukturen bildgebend manchmal schwierig von einem Charcot-Fuss zu differenzieren sind und Knochenbiopsien (kulturell) sowohl falsch pos. wie falsch neg. ausfallen können. Soll dennoch immer biopsiert werden? Wann braucht es chirurgische Massnahmen? Die Referenten (T. Berendt, Oxford, UK; B.. A. Lipsky, Seattle, WA/USA) zeigten auf, dass es zu diesen Fragen keine Standardantworten gibt.

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Chikungunya: altes Virus in neuer Mücke!

von Philippe Rafeiner, 3. November 2008

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, WashingtonNebst einem update über die Erkrankung erfahren Sie, wie das Virus zu einem neuen Vehikel gekommen ist!

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Fibroscan optimal zur Verlaufsbeurteilung bei HIV-/HCV Koinfektion

von Pietro Vernazza, 27. October 2008 / angepasst am 27. February 2012

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, WashingtonDie chronische Hepatitis-C Infektion ist vielleicht bezüglich Überleben und Lebensqualität das wichtigste Problem bei gut 30% unserer HIV-positiven Patienten. Die HCV-Therapie mit Peg-Interferon und Ribavirin spricht unter HIV nicht so gut an wie ohne HIV-Koinfektion und der Verlauf der HCV-Infektion wird durch die HIV-Infektion beschleunigt. Somit ist es wichtig, dass das Fortschreiten der Lebererkrankung – in Wesentlichen festzustellen durch die Leberfibrose, gut überwacht werden kann. Die Leberbiopsie eignet sich aber nicht als longitudiale Methode.

Daher wurden in den letzten Jahren verschiedene Fibrose-Scores entwickelt, alle mit dem Ziel, den Fibrosegrad ohne Biopsie abzuschätzen. Eine besondere Innovation war die Entwicklung der transkutanen Elastizitätsmessung der Leber  durch die sog. Fibroscan-Untersuchung. Eine Ultraschallsonde misst das Fortschreiten einer Vibrations iim Lebergewebe, was als Mass für die Fibrose untersucht werden kann.
Eine Spanische Arbeit unter Berenguer hat in einer prospektiven Studie 100 Patienten mit Fibroscan und Leberbiopsie untersucht. Gelichzeitig wurden weitere Fibro-Scores einbezogen (APRI, FORNS, FIB-4).
Insgesamt zeigte Fibroscan von allen nicht-invasiven Methoden die besten Resultate. (s. TABELLE). Die Fibroscan Untersuchung eignet sich ausgezeichnet um Patienten mit einem Fibrosegrad 3 und mehr (Metavir) von mildernen Fibrosen zu unterscheiden.

Quelle: Sanchez-Conde et al, ICAAC 2008, Washington 25.-28. Oct, H-2317

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M. Crohn: eine infektiologische Erkrankung?

von Philippe Rafeiner, 3. November 2008

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, WashingtonM. Crohn tritt familiär gehäuft auf. Innerhalb von Crohn-Kollektiven bestehen viele gemeinsame genetische Determinanten, was die Expression verschiedener Schlüssel-Proteine (z.B. Oberflächenrezeptoren) betrifft. Allerdings zeigt sich seit den 40-er Jahren ein steiler Anstieg der Inzidenz. Sind demnach äusserlich erworbene Faktoren wie invasiv adhärente e. coli (IAEC) und M. avium subsp. paratuberculosis (MAP) entscheidender? Die nachfolgenden spannenden Vorträge bekannter Forschen geben die facts und Argumentarien wieder.

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HIV-Infektion und Schwangerschaft

von Pietro Vernazza, 29. October 2008

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, Washington

  • Am ICAAC 2008 wurden auch ein paar wenige Posters zu Themen rund um die Schwangerschaft bei HIV-Infektion gezeigt. Einige haben es auch in unser Summary geschafft.

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Sexuelle Übertragung von HIV

von Pietro Vernazza, 28. October 2008

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, WashingtonMit dem EKAF Statement werden Arbeiten über biologische Kofaktoren einer HIV-Infektion wieder mehr beachtet. Auch am ICAAC gab es erneute einige Arbeiten zu diesem Themenkreis.

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Protease-Hemmer und das Abacavir-Thema

von Pietro Vernazza, 30. October 2008

48. ICAAC, 25.-28. Okt. 2008, WashingtonEinige Arbeiten am ICAAC befassten sich mit den neueren Protease-Hemmern. Ein weiteres Thema, welchs wir hier noch abhandeln sind die Fragen rund um die Potenz von Abacavir gegenüber Tenofovir.

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