HIV-Übertragung: Alle profitieren von Zirkumzision
Wir wissen nun schon seit einigen Jahren, dass die Zirkumzision (Beschneidung des Mannes) für denjenigen, der die Beschneidung durchführen lässt, das Risiko einer HIV-Infektion senkt. Eine neue Arbeit zu einem mathematischen Model zeigt auf, dass die Zirkumzision weit mehr bewirken kann.
Neuropsychologische Tests und HIV Therapie - Ein paradoxes Studienresultat?
Verschiedene Studien (s. Bericht) haben bereits nachgewiesen, dass HIV Patienten mit neurokognitiven Störungen höhere HIV-Viruskonzentrationen in der Gehirnflüssigkeit aufweisen als Patienten mit normalem neuropsychologischen Testbefunden.
Eine neue Studie in Neurology beschreibt ein paradoxes Resultat.
Trotz HAART: Pro-Kontakt-Wahrscheinlichkeit einer HIV-Übertragung bei homosexuellen Männern weiterhin hoch
Wie gross ist heutzutage das Risiko einer HIV-Infektion beim Analsex. Dieser Frage ging eine Australische Forschergruppe nach.
HIV-Verlauf: Entscheidet das Virus oder das Immunsystem?
Wenn es zur Übertragung von HIV kommt, so ist der Verlauf der HIV-Infektion bei der Neu-Infizierten Person bereits zu Beginn der Infektion praktisch entschieden. Doch woran liegt es: Ein gefährliches Virus oder ein "schwaches" Immunsystem?
HIV: It's the Virus- stupid! Oder auch nicht...
Immer wieder dieselbe Frage: Ist das Immunsystem oder das Virus selbst verantwortlich für den guten oder schlechten Verlauf einer HIV-Infektion. Die Frage wurde nun jüngst auch am Beispiel von sog. "Elite-Controllers" untersucht.
Nachweisbare HIV RNA im Liquor unter LPV/r Monotherapie, ein Fallbericht...
Ein Fallbericht aus Frankreich im AIDS bestätigt unsere Beobachtungen der MOST Studie: Wenn es unter Monotherapie zu einem virologischen Versagen im Blut kommt, kann die nachgewiesene Viruslast im Liquor deutlich höher sein als die im Blut, respektive unterdrückte Viruslast im Blut heisst nicht gleich supprimierte Viruslast im ZNS!
Zinksubstitution für HIV-Patienten?
Lässt sich die immunologische Funktion von HIV-Patienten durch eine Zinksubstitution erhalten?
Frühzeitige HIV-Therapie als Herzinfarktprophylaxe?
Wir haben in den letzten Jahren sehr viel über die Zusammenhänge zwischen HIV-Infektion und Immunaktivierung gelernt. Neuere Studien scheinen den Kausal-Zusammenhang zu erhärtern. Eine rechtzeitig eingesetzte HIV-Therapie senkt somit auch das Herzinfarkt-Risiko.
HIV-Therapie: Therapieerfolg bei Drogensüchtigen ausgezeichnet!
Noch immer hört man gelegentlich Stimmen, wonach eine HIV-Therapie bei drogensüchtigen Menschen aufgrund einer schlechteren Medikamententreue weniger gut wirken soll, als bei nicht abhängigen Menschen. Eine Metaanalyse räumt mit dem Ammenmärchen auf...
HSV-Suppression reduziert HIV-Risiko nicht
Eigentlich ist es bekannt, dass Geschlechtskrankheiten, insbesondere auch Herpes genitalis (verursacht durch HSV-2) die Anfaelligkeit fuer eine HIV-Infektion erhoeht. Doch eine praeventive Suppressionstherapie scheint auch nicht zu nuetzen.