Hämorrhagische Colitis: Nicht nur an C.diff denken!
Bei Diarrhoe unter antibiotischer Therapie denkt man zunächst an eine Störung der mikrobiellen Dickdarmflora, in zweiter Linie an eine Clostridium difficile assoziierte Enterokolitis. Nun lehrt uns eine bemerkenswerte Arbeit im NEJM vom 8. Dezember 2006 dass weiter an Klebsiella oxytoca zu denken ist.
...und die Alten haben Recht!
Hollaendische Forscher haben den Effekt von hochprozentigem Honig auf das Bakterienwachstum untersucht, und sind zum Schluss gekommen, dass Honig wirkt! Dies wussten unsere Grossmuetter ja ebenfalls schon!
Tbc-Exposition: was taugen die neuen Tests
Der Mantoux hat ausgedient (s. unseren Bericht). Aber mit welchem Test sollen wir nun die Tbc-Exposition messen? Der erste "head-to-head" Vergleich wurde nun publiziert.
Zecken-Encephalitis (FSME): Gene sind "schuld"
Eine am 15. Januar im Journal of Infectious Diseases publizierte Studie aus Litauen und Schweden zeigte, dass eine Deletion im Zytokinrezeptor 5 (CCR5)-Gen assoziiert ist mit Fruehsommermeningoencephalitis (FSME).
Das Katapult der Eosinophilen: Eine neu entdeckte Form der Infektabwehr
Forscher der Universität Bern haben eine Serie höchst interessanter Experimente zur Wirkungsweise von Eosinophilen gefunden. Diese wenige bekannten Abwehrzellen bekämpfen Bakterien mit alten Römischen Methoden.
Staph.aureus auf ZVK Spitze hat Konsequenzen
Im CID von Januar 2008 wird ein Artikel präsentiert, welcher der Besiedelung der zentral- venösen Katheter mit Staphylococcus aureus nachgegangen ist, und die Autoren finden, dass eine Besiedelung Konsequenzen hat.
Sepsis: heutiger Stand des Irrtums
Kein Thema in der Medizin wird so vielen Studien und Untersuchungen unterzogen, wie das Thema Sepsis. Immer wieder werden neue Produkte untersucht, welche das Outcome verbessern sollen, oder man versucht mit neuen unterstützenden Massnahmen den Outcome zu verbessern. Im NEJM vom 10 Januar sind 2 Studien zum Thema Sepsis publiziert.
Ambulant erworbene Pneumonie: Qual der Wahl
Betalaktam/Makrolid-Kombinationstherapie oder Fluorochinolon-Monotherapie - Das ist meist die Frage wenn es um die Wahl des Antibiotikums bei Pneumonie geht.
Tuberkulöse oder nichttuberkulöse Mykobakterien, hilft die Serodiagnostik weiter?
Die Diagnostik pulmonaler Infektionen durch Mykobakterien ist ausgesprochen zeitintensiv (mehrere Wochen). Aeusserst wuenschenswert waere die rasche Differenzierung aus Sputum gewonnener saeurefester Staebchen in tuberkuloese oder nichttuberkuloese Mykobakterien. Koennte die Serologie nachhelfen?
Virale Meningitis: Immer HIV suchen
Die erste Ausgabe des BMJ von 2008 bringt eine ausgezeichnete Übersichtsarbeit zur Klinik, Diagnostik und Therapie der viralen Meningitis.