Glasgow 12-16 November 2006: 8. International Congress in Drug Therapy in HIV Infektion

von Franziska Zenger, 27. November 2006

Die Behandlung von HIV Erkrankungen hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte erzielt. Zwischen 1996 und 2006 konnte die Therapie starkt vereinfacht werden. Mussten 1996 noch zehn Tabletten eingenommen werden so sind 2006 Monotherapien mit nur einer Tablette täglich möglich. Heute basieren Therapiemisserfolge in Europa häufig auf schlechter Compliance. Weltweit ahben aber nur gerade 24% der Menschen Zugang zu einer Therapie. Um eine Behandlung zu etablieren, müssen folgende Probleme gegeneinander abgewogen werden: Compliance/ Resistenz/ Toxizität.

Mit den neune Therapien und der verbesserten Ueberlebesrate hat sich das Nebenwirkungsprofil in nur fünf Jahren stark verändert:

Vor fünf Jahren: GI Nebenwrikungen, Rash, Pankreatitis, Laktazidose, Anämie                                                Heute: Knochendensität, Lipodystrophie, kardiovaskuläre Risikofaktoren                                      

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Zukunftsvisionen bei der Behandlung von HIV Patienten

von Franziska Zenger, 27. November 2006

Stellenwert von zukünftigen Therapieregimen

Referent: Schlomo Staszewski

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HIV und Ko- Infektionen

von Franziska Zenger, 27. November 2006

Hepatitis Ko- Infektion

Quelle: Jürgen Rockstroh, Universität Bonn, Deutschland

Die Erkrankung mit HIV beschleunigt das Fortschreiten der Hepatitis B/C und führt zu einer erhöhten Mortalität- und Morbidität bei Hepatitis. Deshalb ist die Behandlung der HIV Erkrankung bie Patienten mit zugrunde liegender Hepatitis unbedingt erforderlich. Eine Anzahl wichtiger klinischer Studien konnte zeigen, dass die Einführung der Kombinationstherapie mti pegyliertem Interferon plus Ribavirin das Behandlungsoutcome signifikant verbessert hat und dass eien anhaltende Virusresponsrate bei über 40% der HIV/HCV ko-infizierten Patienten erzielt werden kann.

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Organtransplantation bei HIV infizierten Patienten

von Franziska Zenger, 27. November 2006

Quelle: José Miro. Hospital Clinic, University of Barcelona, Barcelona Spain

Da die Behandlung von HIV infizierten Patienten sich deutlcih verbessert hat, werden die Patienten älter und sterben an anderen Erkrankungen als AIDS ( aquired immundeficiency Syndrom). LEbererkrankungen wie Hepatitis B und C gehören in den Industrienationen zu den häufigsten Todesuirsachen bei HIV infizierten Patienten.Auch Endorganerkrankungen (z.B Niere, Herz) nehmen unter HIV infizierten Patienten zu. Für diese Patienten ist die Organtransplantation die einzige therapeutische Option. ERfahrungen in Nordamerika und Europa während den letzten 5 Jahren zeigen, dass HIV Infiziert (HIV positive=73% und HIV negative = 79%) oder Nierentransplantation eine vergleichbare 3- Jahresüberlebensrate aufweisen. Deshalb ist eine HIV ERkrankung keine Kontraindikation für Lebertransplantation.

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HIV Infektionen und Kinder

von Franziska Zenger, 27. November 2006

Grosse Unterschiede im Zeitpunkt des Wechsels auf eine Zweitlinien Therapie bei HIV- infizierten Kindern

Quelle: J Lee, H. Lyall, S. Walker, M. Sharland, A. Judd, M. Gibb, Chips Steering Committee, London UK

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Darunavir wird vorgestellt

von Franziska Zenger, 27. November 2006

TMC 114 ist ein neuer Proteaseinhibitor (PI) welcher mit Ritonavir geboosted wird (TMC 114/r). Darunaivr (TMC 114) geboosted mit low- dose Ritonavir (TMC 114/r) hat bei vorbehandelten Patienten der Studien (Power 1,2 und 3) eine signifikante antivirale Wirksamkeit gezeigt. ERgebnisse aus der POWER Studie konnten belegen, dass die Viruslast <50 Kopien/mL gesenkt ewrden kann. Für Darunavir konnten 11 Resistenzmutationen identifiziert werden. Diesee wurden im September 2006 in der "international AIDS Society USA Drug Resistence Mutationsliste" aufgeführt.

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Hot topics PRESCO Studie

von Franziska Zenger, 27. November 2006

Die Bedeutung einer verlängerten Therapiedauer mit pegyliertem Interferon alpha 2a und gewichtsadaptiertem Ribavirin bei 389 HCV/HIV ko-infizierten Patienten

Quelle: Marina Nunez, Elia Miralles, Miguel A Berdun, Elena Losada, Koldo Aguirrebengoa, Antonio Ocampo, Piedad Arazo, Manuel Cervantes, Ignacio de los Santos, Isabel San Joaquin, Santiago Echeverria, Maria J Galindo, Victor Asensi, Pablo Barreiro, Julio Sola, Juan J Hermandez- Burruezo, Josep M Guardiola, Vincent Soriano

Die Behandlung der chronischen Hepatitis C hat bei HIV positiven Patienten einen hohen Stellenwert. Die schlechtere therapeutische Antwort bei ko-infizierten Patienten verglichen mit monoinfizierten HCV Personen könnte auf die tiefe Dosierung (800mg/day) Ribavirin (RBV) und die kurze Behandlungsdauer zurückzuführen sein.

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Hot Topics: MONARK Studie

von Franziska Zenger, 27. November 2006

Selbst rapportierte Nebenwirkungen von Lopinavir/ Ritonavir und Wohlbefinden bei Therapie-naiven Patienten; 48 Wochen Analyse in der MONARK Studie

Quelle: B Spire, F Marcellin, I Cohen Codar et al, Abbot France, Rungis France, Klinika Chorob Zakaznych, Wroclaw, Poland; Hosp St. Louis, Paris, France; Hosp Pitie- Salpetriere, Paris, Abbott Park, Chicago, USA; Hosp Le Kremlin- Bicetre, France

Aufgrund der Langzeittoxizität werden dringend neue Therapiestrategien erforderlich.

In der MONARK Studie, welche prospektiv, randomisiert und über 96 Wochen durchgeführt wurde, erfolgte bei antiretroviral naiven Patienten entwerder eine Behandlung mit LPV/r Monotherapie (83 Patienten) oder LPV/r und ATZ/3TC (53 Patienten).Durch die Patienten wurde ein Fragebogen (Baseline, wo 4/12/24/48) welcher 22 bekannte Nebenwirkungen enthielt ausgefüllt.

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Genetisches Profil bei Non- Response oder Toxizität

von Franziska Zenger, 27. November 2006

Sowohl die Arzte als auch die Patienten würden zu (90%) einem genetischen Test zustimmen.

Ubersichtslichste Medikamente/ Nebenwirkungen und genetische Testung:

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Every Sperm is sacred

30. September 2006

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